
Keine verschwommenen Spiegel mehr: So richtet man einen intelligenten Entnebler ein
Wir alle kennen das Problem: Man kommt aus der Dusche, greift nach dem Handtuch – und sieht, dass der Spiegel völlig verschwommen ist. Man muss den Spiegel mit einem Handtuch abwischen – doch dadurch entstehen nur Streifen. Oder man wartet fünf Minuten, bis der Dampf verflogen ist, während man versucht, sich zu rasieren oder Make-up aufzutragen.
Es ist ärgerlich. Doch es gibt eine bessere Lösung. Anstatt die Luft im Raum zu erwärmen, nutzen diese Systeme Kurzwellen-Infrarot-Technologie. Stellen Sie sich vor, die Sonne würde an einem kalten Tag Ihre Haut erwärmen. Die Wärme dringt direkt in das Glas ein und heizt es genau so stark auf, dass sich keine Wasserdropletten mehr an dem Glas festsetzen können. Kein Nebel, keine Streifen – nur eine klare Sicht.
Das „Intelligente“ daran
Der wirklich magische Aspekt entsteht, wenn man dieses System mit seinem Smart Home verbindet. Ich verbinde die Heizgeräte normalerweise über Zigbee oder Wi-Fi mit einem Hub. So kann man festlegen, wann das Gerät eingeschaltet werden soll. Ich verwende dazu einen Feuchtigkeitssensor – sobald die Feuchtigkeit im Badezimmer etwa 70 Prozent erreicht, schaltet sich das Heizgerät automatisch ein. Oder man kann einfach einen Knopf auf dem Handy drücken. Mit einem Klick wird der Schaltkreis geschlossen. Es geht schnell – wirklich schnell.
Wichtige Punkte zur Sicherheit
Da es hier um Wasser und Elektrizität geht, ist die Sicherheit von großer Bedeutung. Die meisten dieser Heizgeräte arbeiten mit niedriger Spannung (12 V oder 24 V DC), was in feuchten Umgebungen für mehr Sicherheit sorgt.
Aber man muss auf das Gleichgewicht zwischen Leistung und Energie achten. Wenn die Leistung zu hoch ist, besteht die Gefahr, dass das Glas裂 spricht. Zu niedrig? Dann sieht man wieder nur einen verschwommenen Spiegel. Der ideale Wert liegt meist bei etwa 40°C bis 50°C.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Durch die Verwendung intelligenter Technologien wird die Installation etwas komplizierter. Man benötigt eine wasserdichte Verteilerbox sowie eine Stromversorgung, die es erlaubt, das Gerät ständig ein- und auszuschalten, ohne dass etwas kaputtgeht.
Außerdem sollte man nicht erwarten, dass die Heizung sofort anspringt. Da es sich um eine drahtlose Lösung handelt, gibt es in der Regel eine kleine Verzögerung von 1–2 Sekunden zwischen dem Drücken des Knopfes und dem Einsetzen der Heizung. Das ist kaum bemerkbar, aber es gibt diese Verzögerung.
Und noch etwas – das ist am wichtigsten: Verwenden Sie gehärtetes Glas. Normales Glas kann die Hitzeentwicklung eines Infrarotheizers nicht aushalten und könnte zerbrechen. Achten Sie außerdem darauf, hochtemperaturbeständiges Silikonkabel zu verwenden. Man möchte schließlich nicht, dass die Isolierung am Rücken des Spiegels schmilzt.
Wenn man alles richtig macht, muss man nie wieder einen verschwommenen Spiegel abwischen.