
Wie man die Terrasse warm hält – ohne Probleme
Wenn man eine Terrasse für Nachtclubs betreibt, kennt man die Herausforderungen. Es handelt sich dabei um einen ständigen Kampf gegen feuchte Luft und eisige Temperaturen. Wenn es zu kalt ist, gehen die Gäste ins Innere – und der gemütliche Außenbereich geht verloren.
Deshalb nutzen wir Kurzwellen-Infrarotheizgeräte. Anstatt versuchen zu müssen, die gesamte Außenluft zu erwärmen – was eigentlich unmöglich ist – strahlen diese Geräte die Wärme direkt auf die Menschen ab. Es fühlt sich an, als würde man in der Sonne stehen.
Die wahre Magie entsteht jedoch, wenn man auf manuelle Schalter verzichtet und alles mit einem intelligenten System oder einem Gebäudesteuerungsprogramm verbindet. So kann man Temperaturzonen einstellen und alles über einen Bildschirm steuern.
Die Details der Einrichtung
Man kann diese Heizgeräte nicht einfach in einen billigen Smart-Stecker vom Baumarkt anschließen. Diese Geräte benötigen nämlich eine enorme Menge an Energie. Wenn man versucht, sie über einen schwachen Stecker anzuschließen, riskiert man Probleme.
Um das Problem zu lösen, verwenden wir einen leistungsstarken Kontaktor oder einSmart-Relay zwischen der Stromversorgung und dem Heizgerät. Vom Smart-Hub wird ein Niedervolt-Signal an den Kontaktor gesendet, der anschließend den Schalter für die hohe Leistung aktiviert. Das ist die einzige sichere Methode.
Das „Sofortige Frühlingsgefühl“
Es gibt nichts Schlimmeres, als ein Heizgerät, das zehn Minuten braucht, um in Betrieb zu gehen. Kurzwellen-Infrarotheizgeräte ermöglichen es, bereits im selben Moment ein „Sofortiges Frühlingsgefühl“ zu erzeugen, sobald die Gäste sich hinsetzen.
Im Gegensatz zu den alten Konvektionsheizern, die erst ihre Spulen erwärmen müssen, erreichen Infrarotleuchten ihre maximale Temperatur fast sofort. Wir kombinieren diese Geräte meist mit Bewegungssensoren oder einer Tablet-App. Der Manager drückt auf einen Knopf – und schon ist die Terrasse warm. Ganz einfach.
Regen, Spritzer – und ein paar Warnungen
Da es hier um den Außenbereich geht, verwenden wir Geräte mit einer IP65- oder IPX4-Zertifizierung. Das bedeutet im Grunde, dass sie einem Regenschauer oder versehentlichen Spritzern standhalten können, ohne auszufallen. Alles ist fest verschlossen.
Aber Vorsicht: Diese hochleistungsstarken Geräte erzeugen viel Wärme. Wenn man sie zu niedrig montiert, um den Gästen mehr Wärme zu bieten, könnte man versehentlich die Decke beschädigen oder die Brandmeldeanlage auslösen. Es muss also ein Gleichgewicht gefunden werden – die Gäste sollen sich wohl fühlen, aber die Decke darf nicht schmelzen.